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München Marathon, 14.10.2018

Ein äußerst aktives Wochenende steht hinter den Sportlern des SVM.
Neben den Teilnehmern der Halbmarathon Meisterschaften in Graz startete auch David Handl in München am vergangenen Sonntag über die volle Marathon Distanz.
Vor etwas mehr als zwei Jahren erzielte er genau dort seine persönliche Bestzeit über diese Distanz, und er hatte es sich zum Ziel gemacht an diesen Erfolg anzuschließen. Allerdings waren die Vorzeichen heuer etwas anders als beim letzten Mal, eine hartnäckige Oberschenkel Verletzung ließ zu Jahresbeginn kein Lauftraining zu und die wichtige Grundlagenausdauer und der Trainingsumfang war allgemein geringer als zuletzt.

Nichtsdestotrotz stand David topfit und hochmotiviert an diesem Sonntag am Start und lief recht ambitioniert mit hohem Tempo drauf los. Die ersten Kilometer fühlten sich richtig gut an und bis zur Hälfte des Rennens war so gut wie keine Ermüdung zu spüren. Die Halbmarathon Marke passierte er nach etwa 1:30:30h und war damit genau im Zeitplan. Alles schien genau nach Plan zu laufen allerdings kletterten die Temperaturen im Laufe des zweiten Rennabschnitts auf bis zu 25 Grad was die Ermüdung noch rascher beschleunigte und er bereits nach 30 Kilometern das hohe Anfangstempo nicht mehr halten konnte. Ab hier sollte es noch ein harter Kampf werden. Ein Vorteil der Strecke in München aber ist, dass das Läuferfeld bei diesem Streckenabschnitt durch die komplette Innenstadt läuft und zusätzlich von hunderten Begeisterten am Streckenrand vorangetrieben wird.


Ab Kilometer 35 hieß die Devise nur noch durchkommen und nicht zu viel Zeit verschenken, glücklicherweise begleitete ihn sein Vater Erwin ab diesem Zeitpunkt um ihn nochmal voranzutreiben und mental zu unterstützen. Jetzt war es fast geschafft und als die beiden Richtung Olympiastadion einbogen gab es nochmal eine extra Portion Motivation vom Streckenrand, Davids Schwestern waren nämlich auch gleich mitgereist nach München zur Unterstützung. Unter tosendem Applaus wurden David und Erwin dann von Tausenden im Olympiastadion empfangen um abschließend noch eine Stadionrunde zu absolvieren. Wahrscheinlich das höchste der Gefühle für einen Hobbysportler in diesem Stadion ins Ziel zu laufen. Nochmals wurden alle Kräfte mobilisiert und schließlich der Wettkampf mit einer Zeit von 3:12:29h beendet. Zwar war David anfangs sichtlich enttäuscht und musste getröstet werden aber letztlich überwiegten dann doch die Glücksgefühle und die Erinnerungen an einen tollen Wettkampf.

Mit dem 255. Gesamtrang und dem 35. Altersklassenrang konnte sich David durchaus im vorderen Teilnehmerfeld positionieren und darf mit seiner Leistung gänzlich zufrieden sein.




 

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